Donnerstag, 20. Dezember 2012

Glaube an sich selbst

Vermutlich kennen die meisten von euch die Geschichte, aber lasst sie mich trotzdem erzählen:
Ein atheistischer Professor der Philosophie unterrichtete seine Klasse über das Problem, dass die Wissenschaft mit Gott hat. Er bat einen seiner neuen Studenten aufzustehen und begann...

Professor: Du bist Jude, oder?

Student: Ja.

Professor: Also, du glaubst an Gott?

Student: Absolut.

Professor: Ist Gott gut?

Student: Klar.

Professor: Ist Gott allmächtig?

Student: Ja.

Professor: Mein Bruder starb an Krebs, obwohl er jeden Tag zu Gott gebetet hat, dass er ihn heilen soll. Die meisten von uns würden wenigstens versuchen anderen zu helfen die krank sind. Aber Gott tat das nicht. Wie kannst du behaupten, dass dieser Gott gut ist?

(Der Student schwieg...)

Professor: Die Frage kannst du nicht beantworten, stimmt's? Fangen wir nochmal von vorne an junger Mann. Ist Gott gut?

Student: Ja.

Professor: Ist der Teufel gut?

Student: Nein.

Professor: Wo kommt der Teufel her?

Student: Von Gott.

Professor: Das ist wahr. Sag mir, gibt es Böses auf dieser Welt, wie Gewalt, Hunger, Leid usw.?

Student: Ja.

Professor: Das Böse ist überall, oder? Und Gott hat alles erschaffen, korrekt?

Student: Ja.

Professor: Also hat wer das Böse erschaffen?

(Wieder schwieg der Student.)

Professor: Es gibt doch Krankheit? Unmoral? Hass? Alle diese Dinge existieren in dieser Welt, oder etwa nicht?

Student: Ja, Sir.

Professor: Also, wer erschuf diese Dinge dann?

(Der Student schwieg erneut.)

Professor: Die Wissenschaft belegt, dass du 5 Sinne hast, um die Welt um dich herum zu identifizieren und zu observieren. Sag mir, hast du Gott jemals gesehen?

Student: Nein.

Professor: Hast du Gott jemals gehört?

Student: Nein.
Professor: Hast du deinen Gott jemals gefühlt, geschmeckt, gerochen? Hattest du jemals eine sensorische Wahrnehmung von Gott?

Student: Nein Sir, das hatte ich nicht.

Professor: Und trotzdem glaubst du an Gott?

Student: Ja, auch andere glauben an Gott. Andere behaupten sie hätten eine sensorische Wahrnehmung von ihm gehabt.

Professor: Nach einem empirischen, testreichen und demonstrierenden Protokoll besagt die Wissenschaft, dass dein Gott nicht existiert. Was sagst du dazu?

Student: Nichts. Ich habe nur meinen Glauben.

Professor: Ja...Glauben. Genau das ist das Problem, dass die Wissenschaft hat...

Student: Gibt es nicht so etwas wie Hitze, Sir?

Professor: Ja.

Student: Und ist das so etwas wie Kälte?

Professor: Ja.

Student: Nein Sir. Das gibt es nicht. Sir, Sie können viel Hitze haben und noch mehr Hitze und noch mehr oder auch gar keine Hitze, aber es gibt nicht so etwas, was man Kälte nennt. Wir können -458° F erreichen, welches keine Hitze ist, aber wir können diese Grenze nicht überschreiten. So etwas wie Kälte gibt es nicht. Kälte ist nur ein Wort, was wir benutzen, um die Abwesenheit von Hitze zu beschreiben. Wir können Kälte nicht messen. Hitze schon. Hitze ist Energie. Kälte ist nicht das Gegenteil von Hitze sondern die Abwesenheit davon.
Und wie sieht es aus mit der Dunkelheit, Sir? Gibt es so etwas wie Dunkelheit?

Professor: Ja. Was ist die Nacht, wenn es keine Dunkelheit gibt.

Student: Die Dunkelheit ist nichts weiter, als die Abwesenheit des Lichtes. Man kann helles, grelles und normales Licht haben. Hat man kein Licht, hat man nichts was man messen kannt. Wir nennen das Dunkelheit. Dunkelheit ist nicht real.

Professor: Was willst du damit sagen?

Student: Sir, was ich damit sagen will ist, dass ihre philosophische Vorraussetzung lückenhaft ist.
Sir, sie arbeiten mit der Vorraussetzung der Dualität. Sie behaupten, dass es Leben und Tod gibt, einen guten Gott und einen schlechten Gott. Sie stellen sich Gott als etwas begrenztes vor. Als etwas, was wir messen können. Wie Hitze und Licht.
Sie sagen, dass man Gott nicht gemessen hat, also existiert Gott nicht. Demnach dürften auch Dunkelheit und Kälte nicht existieren. Dort halten sie aber daran fest, dass es sie gibt.
Sir, die Wissenschaft kann das nicht erklären. Sie benutzt die Elektrizität und den Magnetismus, aber hat keines davon je gesehen oder gerochen und erst recht nicht voll verstanden.
Wer den Tod als das Gegenteil des Lebens sieht, ignoriert, dass man ihn nicht anfassen kann. Er ist nicht das Gegenteil des Lebens, sondern die Abwesenheit davon.
Jetzt, Sir, erklären sie mir bitte, lehren sie ihren Studenten die Evolutionstheorie?

Professor: Ja, das tue ich.

Student: Haben sie die Evolution mit ihren eigenen Augen gesehen, Sir?

Professor: Nein.

Student: Professor. Man kann die Evolutionstheorie nicht beweisen. Niemand hat sie gesehen, gerochen, geschmeckt oder gefühlt. Sie glauben nur daran. Sie lehren ihre eigene Meinung, Sir, nicht  wahr? Sind sie nicht in Wahrheit ein Prediger und kein Wissenschaftler?
Noch etwas. Gibt es irgendjemanden in diesem Raum, der das Gehirn des Professors jemals gesehen, gerochen, geschmeckt oder gefühlt hat?
Niemand?!
Nach den etablierten Regeln, des empirischen, stabilen und demonstrierenden Protokolls besagt die Wissenschaft, dass sie kein Gehirn besitzen. Bei allem Respekt Sir, wie können wir ihrem Unterricht trauen?

Professor: Ich schätze du musst mich beim Glauben nehmen, mein Junge.

Student: Das denke ich auch, Sir. So, wie die Verbindung zwischen Mensch und Gott nur durch den Glauben besteht. Das, ist das einzige, was die Dinge am Leben hält und antreibt.

Der Student war Albert Einstein.


Der Glaube hält die Dinge am Leben und treibt an. Das einzige was ich damit sagen will, ist:
Glaubt an eure Ziele. Glaubt an eure Kraft. Glaubt an eure Ausdauer. Glaubt an eure mentale Stärke. Glaubt an euch. Nur das, hält euch am Leben und treibt euch an. Sonst werdet ihr nicht soweit kommen.










Ich hoffe das motiviert. Ich würde mich über den ein oder anderen Kommentar freuen :) :P
Gruß Chris

Samstag, 15. Dezember 2012

Training in der Gruppe

Im Moment ist unsere Stufe voll im Trainingswahn. Fast alle trainieren. Der größte Teil geht ins Fitnessstudio und ein paar trainieren zu Hause. Zu denen gehören wir. Ein paar haben mich gefragt, ob sie nicht bei mir trainieren könnten und wir so eine Art Trainingscommunity aufstellen könnten. Ich habe meine Ma gefragt und sie hat es erlaubt, aber es waren zu viele. Dafür hatten wir nicht genug Platz und die Klimmzugstange und die Ergänzungsgewichte reichten nicht aus. Trotzdem habe ich sie alle eingeladen zu einer Art Probetraining zu kommen. Es war nichts weiter als ein banaler Härtetest. An dem Tag gab es ca. 15cm Neuschnee und es war kalt. Eiskalt. einer hat wegen Kälte abgebrochen und drei wegen zu großer Anstrengung. Jetzt sind wir zu viert. Alle sind körperlich fit, aber jeder hat eine Art 'Spezialgebiet'. Chris ist vermutlich der beste. Er hat die ausgeprägteste Beinmuskulatur und insgesamt den höchsten Fitnessstand. Er spielt Fußball, fährt Rennrad und Mountainbike und geht Joggen. Lukas ist Turner und mit Abstand der gelenkigste und dehnbarste und er hat ein verdammt gutes Gleichgewichtsgefühl. Tim ist der schnellste von uns. Er ist Boxer und hat extreme Reflexe.
Vermutlich ist das alles etwas übertrieben, aber ich hab mal gelesen Übertreibung macht anschaulich.
Auf jeden Fall haben wir eine Art indirekten Kampf gegen die aus dem Fitnessstudio. Das wird dann im Schulsport oder im Armdrücken ausgetragen. Ich muss gestehen, dass wir hinten liegen, aber unsere Ergebnisse werden Tag für Tag besser.
Chris hat uns auf die Idee gebracht Regeln aufzustellen. Die sind eigentlich nur zum Spaß und zur Motivation da, aber sie hören sich ganz gut an:

  1. Wir hören nicht auf wenn wir müde sind. Wir hören auf wenn wir fertig sind.
  2. Wir halten uns im Hinterkopf, das Kraft nichts ohne Kontrolle ist.
  3. Mark Twain hat mal gesagt: "Es gibt zwei wichtige Tage in deinem Leben. Der Tag an dem du geboren wirst und der Tag an dem du herausfindest warum." Chris sagt wir haben es herausgefunden.
Er hat auch noch einige Bilder aus dem Internet gesucht, die ziemlich motivierend sind:


Als ich fünf Jahre alt war, hat mir meine Mutter immer gesagt, dass Fröhlichkeit das Wichtigste im Leben sei.
Als ich in die Schule kam, wurde ich gefragt, was ich sein will, wenn ich groß bin. Ich schrieb fröhlich. Sie meinten,  ich hätte den Arbeitsauftrag nicht verstanden.
Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden.
John Lennon





Fazit: Es ist geil mit mehreren zu trainieren. Es macht mehr Spaß, es ist motivierender und man erzielt bessere Ergebnisse. Also danke an Chris, Lukas und Tim. Und an alle aus dem Fitnessstudio noch der facebook-Klassiker: Herzliches Beileid an die die mit dem Auto auf dem Weg zum Fitnessstudio im Stau stehen, um dort Fahrrad zu fahren. ;) :P

Gruß Chris

PS: Trainiert ihr alleine oder mit mehreren? Was sind eure Methoden?