Sonntag, 7. Juli 2013

Philosophie über Sport und Wettkampf

Ich habe mich entschieden, dieses Mal einen Text zum Training an sich zu schreiben. Zu meiner ganz eigenen Trainingsphilosophie. Vielleicht entspricht das eurer Einstellung, vielleicht auch nicht. Nehmt es als Motivation oder als guten Tipp. Aber wenn ihr es euch durchgelesen habt und wirklich darüber nachdenkt, dann könnt ihr es nicht mehr ignorieren. Wenn euer Körper aufgeben will, wenn die Beine schwer werden, wenn ihr das Gefühl habt es geht nicht mehr, werdet ihr euch hoffentlich hieran erinnern und euer Verstand wird nur einen Gedanken haben: DOCH! Es geht weiter. Es geht nicht mehr weiter, wenn ich ohnmächtig auf dem Boden liege und mich übergebe. Wenn ich mich ernsthaft verletze, geht es nicht mehr weiter. Das ist übertrieben, aber das ist es, diese Einstellung, die einen Breiten-, von einem Leistungssportler unterscheidet. Jeder kann durch Training auf den gleichen Stand der Fitness kommen, doch wer im Wettkampf gewinnt, entscheidet die Einstellung. Wann sagt der Verstand es geht nicht mehr weiter? Jeder hält einen bestimmten Schmerz unterschiedlich lange aus. Das ist der Grund, warum Leistungssportler schon früh unter imensem Gelenkverschleiß usw. leiden. Das ist nicht gesund für den Körper, aber hin und wieder nötig. Und es trennt die Spreu vom Weizen. Die Sieger von den Verlierern. Dort wo es anfängt weh zu tun, wo man anfängt, gegen sich selbst zu kämpfen, da beginnt Sport aus meiner Sicht. Dort beginnt das Leben. Dort fängt es für Leistungssportler an, Spaß zu machen.

Leben beginnt dort, wo Komfort aufhört.

Wenn der Körper nicht mehr will und man an seinem schwächsten Punkt angelangt ist, zählt die mentale, die "wahre", Stärke. So verdient man sich Siege. Aber das ist das Ziel von Doping. Es macht die Sportler nur begrenzt schneller oder ausdauernder. In erster Hinsicht lässt es sie den Schmerz vergessen und ausblenden. Wer dopet, macht den Sport kaputt, verfälscht den Wettkampf. Der ist nicht bereit zu kämpfen. Nicht gegen sich und nicht gegen andere. Wer dopet, ist schwach und nichts anderes.

Wahre Stärke, zeigt sich oft an deinem schwächsten Punkt.

Wer aber nicht dopet und trotzdem bis zum Ende durchhält und vielleicht sogar gewinnt, dem gebührt Respekt und Ehre. In jeder Hinsicht. Wer ohne Doping, zum Beispiel einen Ironman durchhält, ihn gewinnt, der ist nicht kaputt zu bekommen. Der hat sich selbst überwunden. Alles nur durch seine mentale Kraft erreicht und sein Körper war der Handlanger. Sein Körper hat gearbeitet, aber nicht, weil er wollte, sondern weil der Verstand ihn so gut überzeugt hat, ihn geleitet hat. Er war nicht zu stoppen.
unzerbrechlich
unerreichbar
nicht zu stoppen

Um so etwas zu schaffen, muss man stark sein. Man muss die Treppe nehmen. Es gibt keinen Aufzug. Es ist harte Arbeit,...
Es gibt keinen Aufzug zum Erfolg.
Du musst die Treppe nehmen..
 ..aber es ist möglich und es gibt Menschen, die es schaffen. Diese Menschen sind wahre Sieger.
Man muss es alleine schaffen. Im Training kann einem geholfen werden, im Lauf wird man angefeuert, aber zum Schluss, ist es die eigene Entscheidung: weiter oder nicht?
Verlierer:
sagen: "sagen es ist vielleicht möglich, aber es ist zu schwer"
sehen den Schmerz
sehen die Probleme
lassen es kommen, wie es kommt
Sieger: 
sagen: "es ist vielleicht schwierig, aber es ist möglich"
sehen den Fortschritt
sehen die Möglichkeiten
machen es

Fazit:
Niemanden interessieren deine Ausreden.
Niemand bemitleidet dich für dein vorzeitiges Aufgeben.
Niemand wird sich um dich kümmern, weil du faul bist.
Es ist dein Arsch. Beweg ihn.

Make it happen!!

Was ist eure Meinung dazu? Gerne auch Kritik. Bitte tut mir den Gefallen und kommentiert den Post.
Sportliche Grüße
Chris

PS: Der Text klingt an manchen Stellen vermutlich ziemlich fanatisch. Sport soll Spaß machen, aber es ist immer ein Wettkampf. Gegen sich selbst, gegen die Zeit und gegen Andere. Wovon hier die Rede ist, ist Leistungssport. Breitensport ist hier nicht gemeint. Dort sind die Ziele anders. Trotzdem kann man den Text auch dafür als Ansporn nehmen, schließlich wollen wir alle besser werden.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Back to the Blog

Sooo meine Freunde..
Zu Beginn:
Muss ich mich erstmal wieder entschuldigen, dass ich so lange  nichts von mir hören ließ. Viel Stress in der Schule hat mich davon abgehalten jedes Training konsequent durchzuführen und  den Blog weiterzuschreiben. Aber bevor ich mit Ausreden anfange, komme ich lieber zum Training insgesamt:
Seit einigen Wochen steht eine neue Sportart in meinem Leben: Handball. Und zwar nicht als Ersatz für irgendetwas, sondern zusätzlich. Das anstrengende Training und harte Spiel an sich, macht Spaß und bringt sowohl Kraft, als auch Ausdauer. Jetzt wo die Phase beginnt, wo in der Schule nichts mehr passiert, wird auch wieder mehr an der Klimmzugstange usw. gemacht. Schwimmen, Laufen und eben Handball hatte ich in der Zwischenzeit immer wieder mit eingebracht, um zumindest auf dem alten Trainingslevel zu bleiben, aber das Krafttraining wurde vernachlässigt. Das ändert sich aber ab sofort wieder.
Zum Training heute:
Da heute Zeugniskonferenzen und damit schulfrei war, war Ausschlafen angesagt (schön wär's ;) ) hatte ich mir vorgenommen, direkt morgens eine Trainingssession abzuhalten. Bei unserem wie erwartet wunderschönen Sommer dieses Jahr, der wie gewohnt nur aus Wärme, strahlend blauem Himmel und Sonnenschein besteht und natürlich nicht einen Tag mit Regen oder gar Unwettern beinhaltet, wäre es natürlich abstrus gewesen drinnen zu trainieren. Ok, Spaß beiseite. Das Wetter ist reudig und geht mir, auf gut deutsch gesagt, tierisch auf die Eier, aber da meine Klimmzugstange nunmal draußen hängt und auch der Wald in dem ich laufe, leider außerhalb der eigenen vier Wände liegt, blieb mir gar nichts anderes übrig, als mich nach draußen in die "Fluten" zu stürzen und den ganzen Zorn Gottes über mich ergehen zu lassen. Den Lauf über ca. 10km, begann und beendete ich mit 3km Dauerlauf und zwischendrin, als Hauptmenü sozusagen, legte ich ein paar Intervallsprints ein. Damit sich das "Nasswerden" auch lohnt, dachte ich mir, machst du noch ein kleines Training im Garten. Dazu gehörten Liegestütze, Crunches, Kniebeugen, Split-Squats, Klimmzüge, Dips und zum Abschluss ein paar Kurzhantelcurls, also grob gesagt: ein Workout im Old-School-Style. Mit einer zerstörten Bein- und Armmuskulatur, einem komplett ausgelaugten Herz-Kreislauf-System, bis auf die Unterhose durchnässten Klamotten, dem Willen nach einem heißen Bad und dem Gebet nach richtigem Sommer endete diese Trainingseinheit. Ein echtes Training am Limit!
Ich hoffe, ich komme jetzt dazu, wieder öfter zu "bloggen". Haut rein, trainiert ordentlich und bitte, BITTE!! esst euer verdammtes Gemüse auf..ich halte dieses Wetter einfach nicht mehr aus.
Sportliche Grüße
Chris





Mittwoch, 20. Februar 2013

So...

...dann will ich mal wieder bloggen:
Ich hoffe ihr habt alle weiter schön trainiert, Karneval überlebt und seid fit euch wieder voll und ganz dem Training zu widmen.
Bei mir gings direkt an Aschermittwoch wieder los.
Die Woche ist neu aufgestellt: Ich mache ab jetzt einen 4er Split. Das heißt genau:
Montag: Brust/Trizeps/Schultern
Dienstag: Bauch (+ Schwimmtraining)
Mittwoch: Pause
Donnerstag: Rücken/Bizeps
Freitag: Beine
Samstag: Schwimmen
Sonntag: Laufen
Montag hatten wir vier Freistunden und wir waren grade auf dem Weg in die Stadt, als mich ein Kumpel anruft und meint: "Hey, wir wollten doch mal zusammen trainieren. Hast du nicht Bock jetzt noch vor Sport eben vorbeizukommen wir haben ja noch über 2 Stunden Zeit." Ich: "Klar" Also ein ca. 2 Kilometer langer Lauf und ab in sein Home-Gym. Er hat eine Bankdrückstation und eine Multifunktionsstation mit Butterfly, Latzug, Kabelzug, Klimmzugstange und Dipstangen. Da Montag war, Brustprogramm durchgezogen, aber mit Ergänzung durch die Station also mit Butterfly und Bankdrücken. Hattet ihr schonmal so 'nen richtig heftigen Muskelkater in der Brust?? Gibts was Ekelhafteres?! ;)


In diesem Sinne: Sportliche Grüße, viel Spaß beim Training und PUSH HARDER!

Donnerstag, 17. Januar 2013

Muskulatur gestärkt

YEAH!! Ein hammer Workout!
25 Liegestütze
25 umgekehrtes Bankdrücken
25 Kniebeugen
25 Rumpfdrehbeugen
25 Fallschirmspringer
3km Laufen Dauer
7 Dips
7 Klimmzüge
7 BSS
7 Hanging Leg Raises
7 Fliegen
3km Laufen Intervall
1:30 min. Dipausgangsstellung
1:30 min. Hängen
1:30 min. Kackstuhl an der Wand
1:30 min. Half Hanging Leg Raises
45 sek. Strecken
3km alles rausholen
Muskulatur: am Ende, aber:
wie es in den McFit-Werbungen seit neustem so schön heißt: Jedes Mal wenn du in die Knie gehst, stehst du stärker wieder auf!


Verdammt geil! Jetzt schlafe ich erstmal eine Runde.... ;)

Dienstag, 1. Januar 2013

Review 2012 und Ziele 2013

Zuerst einmal: Frohes neues Jahr, alles Gute, Gesundheit, Erfolg, Freizeit und mögen eure Kniebeugen immer schön hart sein und tief runtergehen!!

Als zweites der Jahresrückblick auf 2012:
Anfang des Jahres hab ich intensiv mit Krafttraining als spezielle Sportart angefangen
seit Juni schreibe ich diesen Blog
insgesamt war 2012 ein verdammt geiles Jahr mit jede Menge Höhepunkten - das einzige unangenehme war der Moment als ich in den Herbstferien durch die Metalldetektoren am Flughafen gegangen bin und sie wegen meinen Bauchmuskeln aus Stahl angeschlagen haben
Ich muss zugeben, dass ich bei Weitem nicht alle Ziele erreicht habe, aber auf jeden Fall bin ichein gutes Stück weiter gekommen und habe meine Grenzen und meinen Durchhaltewillen kennengelernt.

Damit also das richtige Feedback und die neuen Ziele:


Für alle die noch warten wollen bis sie ihr Leben ändern:

Damit auf ein fröhliches neues Jahr!! Viele Grüße auch vom Team!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Glaube an sich selbst

Vermutlich kennen die meisten von euch die Geschichte, aber lasst sie mich trotzdem erzählen:
Ein atheistischer Professor der Philosophie unterrichtete seine Klasse über das Problem, dass die Wissenschaft mit Gott hat. Er bat einen seiner neuen Studenten aufzustehen und begann...

Professor: Du bist Jude, oder?

Student: Ja.

Professor: Also, du glaubst an Gott?

Student: Absolut.

Professor: Ist Gott gut?

Student: Klar.

Professor: Ist Gott allmächtig?

Student: Ja.

Professor: Mein Bruder starb an Krebs, obwohl er jeden Tag zu Gott gebetet hat, dass er ihn heilen soll. Die meisten von uns würden wenigstens versuchen anderen zu helfen die krank sind. Aber Gott tat das nicht. Wie kannst du behaupten, dass dieser Gott gut ist?

(Der Student schwieg...)

Professor: Die Frage kannst du nicht beantworten, stimmt's? Fangen wir nochmal von vorne an junger Mann. Ist Gott gut?

Student: Ja.

Professor: Ist der Teufel gut?

Student: Nein.

Professor: Wo kommt der Teufel her?

Student: Von Gott.

Professor: Das ist wahr. Sag mir, gibt es Böses auf dieser Welt, wie Gewalt, Hunger, Leid usw.?

Student: Ja.

Professor: Das Böse ist überall, oder? Und Gott hat alles erschaffen, korrekt?

Student: Ja.

Professor: Also hat wer das Böse erschaffen?

(Wieder schwieg der Student.)

Professor: Es gibt doch Krankheit? Unmoral? Hass? Alle diese Dinge existieren in dieser Welt, oder etwa nicht?

Student: Ja, Sir.

Professor: Also, wer erschuf diese Dinge dann?

(Der Student schwieg erneut.)

Professor: Die Wissenschaft belegt, dass du 5 Sinne hast, um die Welt um dich herum zu identifizieren und zu observieren. Sag mir, hast du Gott jemals gesehen?

Student: Nein.

Professor: Hast du Gott jemals gehört?

Student: Nein.
Professor: Hast du deinen Gott jemals gefühlt, geschmeckt, gerochen? Hattest du jemals eine sensorische Wahrnehmung von Gott?

Student: Nein Sir, das hatte ich nicht.

Professor: Und trotzdem glaubst du an Gott?

Student: Ja, auch andere glauben an Gott. Andere behaupten sie hätten eine sensorische Wahrnehmung von ihm gehabt.

Professor: Nach einem empirischen, testreichen und demonstrierenden Protokoll besagt die Wissenschaft, dass dein Gott nicht existiert. Was sagst du dazu?

Student: Nichts. Ich habe nur meinen Glauben.

Professor: Ja...Glauben. Genau das ist das Problem, dass die Wissenschaft hat...

Student: Gibt es nicht so etwas wie Hitze, Sir?

Professor: Ja.

Student: Und ist das so etwas wie Kälte?

Professor: Ja.

Student: Nein Sir. Das gibt es nicht. Sir, Sie können viel Hitze haben und noch mehr Hitze und noch mehr oder auch gar keine Hitze, aber es gibt nicht so etwas, was man Kälte nennt. Wir können -458° F erreichen, welches keine Hitze ist, aber wir können diese Grenze nicht überschreiten. So etwas wie Kälte gibt es nicht. Kälte ist nur ein Wort, was wir benutzen, um die Abwesenheit von Hitze zu beschreiben. Wir können Kälte nicht messen. Hitze schon. Hitze ist Energie. Kälte ist nicht das Gegenteil von Hitze sondern die Abwesenheit davon.
Und wie sieht es aus mit der Dunkelheit, Sir? Gibt es so etwas wie Dunkelheit?

Professor: Ja. Was ist die Nacht, wenn es keine Dunkelheit gibt.

Student: Die Dunkelheit ist nichts weiter, als die Abwesenheit des Lichtes. Man kann helles, grelles und normales Licht haben. Hat man kein Licht, hat man nichts was man messen kannt. Wir nennen das Dunkelheit. Dunkelheit ist nicht real.

Professor: Was willst du damit sagen?

Student: Sir, was ich damit sagen will ist, dass ihre philosophische Vorraussetzung lückenhaft ist.
Sir, sie arbeiten mit der Vorraussetzung der Dualität. Sie behaupten, dass es Leben und Tod gibt, einen guten Gott und einen schlechten Gott. Sie stellen sich Gott als etwas begrenztes vor. Als etwas, was wir messen können. Wie Hitze und Licht.
Sie sagen, dass man Gott nicht gemessen hat, also existiert Gott nicht. Demnach dürften auch Dunkelheit und Kälte nicht existieren. Dort halten sie aber daran fest, dass es sie gibt.
Sir, die Wissenschaft kann das nicht erklären. Sie benutzt die Elektrizität und den Magnetismus, aber hat keines davon je gesehen oder gerochen und erst recht nicht voll verstanden.
Wer den Tod als das Gegenteil des Lebens sieht, ignoriert, dass man ihn nicht anfassen kann. Er ist nicht das Gegenteil des Lebens, sondern die Abwesenheit davon.
Jetzt, Sir, erklären sie mir bitte, lehren sie ihren Studenten die Evolutionstheorie?

Professor: Ja, das tue ich.

Student: Haben sie die Evolution mit ihren eigenen Augen gesehen, Sir?

Professor: Nein.

Student: Professor. Man kann die Evolutionstheorie nicht beweisen. Niemand hat sie gesehen, gerochen, geschmeckt oder gefühlt. Sie glauben nur daran. Sie lehren ihre eigene Meinung, Sir, nicht  wahr? Sind sie nicht in Wahrheit ein Prediger und kein Wissenschaftler?
Noch etwas. Gibt es irgendjemanden in diesem Raum, der das Gehirn des Professors jemals gesehen, gerochen, geschmeckt oder gefühlt hat?
Niemand?!
Nach den etablierten Regeln, des empirischen, stabilen und demonstrierenden Protokolls besagt die Wissenschaft, dass sie kein Gehirn besitzen. Bei allem Respekt Sir, wie können wir ihrem Unterricht trauen?

Professor: Ich schätze du musst mich beim Glauben nehmen, mein Junge.

Student: Das denke ich auch, Sir. So, wie die Verbindung zwischen Mensch und Gott nur durch den Glauben besteht. Das, ist das einzige, was die Dinge am Leben hält und antreibt.

Der Student war Albert Einstein.


Der Glaube hält die Dinge am Leben und treibt an. Das einzige was ich damit sagen will, ist:
Glaubt an eure Ziele. Glaubt an eure Kraft. Glaubt an eure Ausdauer. Glaubt an eure mentale Stärke. Glaubt an euch. Nur das, hält euch am Leben und treibt euch an. Sonst werdet ihr nicht soweit kommen.










Ich hoffe das motiviert. Ich würde mich über den ein oder anderen Kommentar freuen :) :P
Gruß Chris

Samstag, 15. Dezember 2012

Training in der Gruppe

Im Moment ist unsere Stufe voll im Trainingswahn. Fast alle trainieren. Der größte Teil geht ins Fitnessstudio und ein paar trainieren zu Hause. Zu denen gehören wir. Ein paar haben mich gefragt, ob sie nicht bei mir trainieren könnten und wir so eine Art Trainingscommunity aufstellen könnten. Ich habe meine Ma gefragt und sie hat es erlaubt, aber es waren zu viele. Dafür hatten wir nicht genug Platz und die Klimmzugstange und die Ergänzungsgewichte reichten nicht aus. Trotzdem habe ich sie alle eingeladen zu einer Art Probetraining zu kommen. Es war nichts weiter als ein banaler Härtetest. An dem Tag gab es ca. 15cm Neuschnee und es war kalt. Eiskalt. einer hat wegen Kälte abgebrochen und drei wegen zu großer Anstrengung. Jetzt sind wir zu viert. Alle sind körperlich fit, aber jeder hat eine Art 'Spezialgebiet'. Chris ist vermutlich der beste. Er hat die ausgeprägteste Beinmuskulatur und insgesamt den höchsten Fitnessstand. Er spielt Fußball, fährt Rennrad und Mountainbike und geht Joggen. Lukas ist Turner und mit Abstand der gelenkigste und dehnbarste und er hat ein verdammt gutes Gleichgewichtsgefühl. Tim ist der schnellste von uns. Er ist Boxer und hat extreme Reflexe.
Vermutlich ist das alles etwas übertrieben, aber ich hab mal gelesen Übertreibung macht anschaulich.
Auf jeden Fall haben wir eine Art indirekten Kampf gegen die aus dem Fitnessstudio. Das wird dann im Schulsport oder im Armdrücken ausgetragen. Ich muss gestehen, dass wir hinten liegen, aber unsere Ergebnisse werden Tag für Tag besser.
Chris hat uns auf die Idee gebracht Regeln aufzustellen. Die sind eigentlich nur zum Spaß und zur Motivation da, aber sie hören sich ganz gut an:

  1. Wir hören nicht auf wenn wir müde sind. Wir hören auf wenn wir fertig sind.
  2. Wir halten uns im Hinterkopf, das Kraft nichts ohne Kontrolle ist.
  3. Mark Twain hat mal gesagt: "Es gibt zwei wichtige Tage in deinem Leben. Der Tag an dem du geboren wirst und der Tag an dem du herausfindest warum." Chris sagt wir haben es herausgefunden.
Er hat auch noch einige Bilder aus dem Internet gesucht, die ziemlich motivierend sind:


Als ich fünf Jahre alt war, hat mir meine Mutter immer gesagt, dass Fröhlichkeit das Wichtigste im Leben sei.
Als ich in die Schule kam, wurde ich gefragt, was ich sein will, wenn ich groß bin. Ich schrieb fröhlich. Sie meinten,  ich hätte den Arbeitsauftrag nicht verstanden.
Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden.
John Lennon





Fazit: Es ist geil mit mehreren zu trainieren. Es macht mehr Spaß, es ist motivierender und man erzielt bessere Ergebnisse. Also danke an Chris, Lukas und Tim. Und an alle aus dem Fitnessstudio noch der facebook-Klassiker: Herzliches Beileid an die die mit dem Auto auf dem Weg zum Fitnessstudio im Stau stehen, um dort Fahrrad zu fahren. ;) :P

Gruß Chris

PS: Trainiert ihr alleine oder mit mehreren? Was sind eure Methoden?

Freitag, 23. November 2012

Mental/Health Workouts

Hallo zusammen!

 Zur Fitness gehören mehrere Dinge:


Bevor man mit dem Training insgesamt beginnt muss man sich darüber klar werden, wie man zum Training steht:



Um beim Workout konzentriert zu sein, verletzungsfrei zu bleiben, durchzuhalten, etc. muss man psychisch und körperlich fit, motiviert und aufgewärmt sein. Jedem hilft etwas anderes. Ich mache hier nur einige Vorschläge wie man, dass erreichen kann. Vor dem Workout kann es helfen zu meditieren. Dies bietet sich vor allem an der frischen Luft an. Man setzt sich einfach irgendwo hin und atmet tief durch die Nase in den Bauch ein und durch den Mund wieder aus. Dabei bringt man die Gedanken zum Workout. Man stellt sich die Übungen bildlich vor und führt sie innerlich langsam und sauber aus. Dies steigert die Konzentration und hilft die Atemtechnik zu verbessern. Zusätzlich muss man sich vor einem Workout aufwärmen. Ich mache immer erst ein paar Übungen zur Gelenkmobilisation. Anschließend springe ich bei einer niedrigen Frequenz einige Minuten mit verschiedenen Methoden Seil. Dann mache ich ein paar Liegestütze und zum Abschluss des Warm-Ups noch ein leichtes Lauf-ABC. Jetzt geht es ans Workout: und zwar mit Konzentration, Disziplin, Motivation und Selbstbeherrschung. Wie man die Motivation während des Trainings aufrecht erhält muss man für sich selber entscheiden. Ich höre beim Training am liebsten Musik (Empfehlung: Linkin Park). Man kann sich natürlich einen Trainingspartner zum Anfeuern holen, vor einem Spiegel trainieren und sich ansehen wie die Muskeln arbeiten oder ganz in der Stille im Dunkeln vor sich hin trainieren. Nach dem Workout kommt das Abwärmen. Dazu gehören bei mir wieder ein paar Liegestütze und ein paar Joint-Mobility-Übungen. Zum Schluss noch Dehnen (Tipp: fangt da an zu dehnen wo die Belastung heute geringer war. Das sorgt zumindest bei mir für ein besseres Gefühl). Auf- und abwärmen nehmen bei mir zusammen ca. 30min. ein und sind ein ganz wichtiger Anteil am Workout und haben großen Einfluss auf das Endergebnis.


Jetzt noch ein paar Weisheiten:




Self-control
The only way to survive in a world full of idiots
Remember: Power is nothing without control!

Das war's für dieses Mal. Viel Spaß beim Training!

PS: Bringt die Muskeln zum brennen

Sonntag, 28. Oktober 2012

Regeneration


Hey!
Ich hoffe es geht euch gut und ihr seid gut regeneriert, denn das ist die Basis auf der das nächste Workout liegt. Ich hab in der letzten Zeit wie üblich trainiert, aber verschiedene Möglichkeiten der Regeneration ausprobiert. Eigentlich ist es ganz einfach:
Trinken   Entspannen   Essen


  1. Trinken:
    1. möglichst viel Wasser
    2. nach dem Training ist es perfekt sich eine (halbe) Tablette Magnesiumbrause hinzuzumischen
  2. Entspannen:
    1. dehnen und Joint-Mobility-Übungen
    2. Schlafen (viel und gut!!)
    3. meditieren oder einen lockeren Waldspaziergang machen bei dem man abschalten kann
    4. entspannen heißt nicht sich auf's Sofa zu legen und nichts zu tun - aktive Regeneration mit Spaziergängen, Gartenarbeit usw. ist viel effektiver
  3. Essen:
    1. gesund!
    2. im benötigten Kalorienbereich (meine Faustregel ist pro kg Gewicht 3g Eiweiß und den Rest der benötigten Kalorien gleichmäßig auf Kohlenhydrate und Fette aufzuteilen)
    3. in dem Buch "Fit ohne Geräte" wird empfohlen direkt nach dem Training ca. 40g mageres Eiweiß (Soja, Molke, Hühnchen, etc.) und ca. 40g kurzkettige Kohlenhydrate (Schokolade, Eis) zu essen um die Regeneration und den Muskelaufbau anzuregen




Also viel Erfolg bei der Regeneration
Chris



Montag, 1. Oktober 2012

Nachtworkout


 Gute Nacht!

Gerade eben noch ein Kraft-WO im Mondschein rausgehauen :)
Wie immer alles getillt!

Viele Grüße Chris




PS:                                 Süß, oder? Das Tier hat die ganze Zeit zu gesehen :D

Dienstag, 25. September 2012

BWEs mit Zusatzgewicht

U.S. Marines beim Training



Wie der Kerl da links. So hab ich mich gefühlt :) Sau geil! Ok, es waren nur 5kg Zusatzgewicht für das letztens beschriebene Kraft-WO des Oberkörpers, aber das nächste Mal kommt noch ein halbes Kilo mehr rein, da das Limit noch nicht erreicht war.
Das Training läuft insgesamt gut. Die Wiederholungen sind qualitativ stark und die Regeneration ist vorhanden. Das Laufen hab ich erstmal auf 1x pro Woche und das Schwimmen auf ca. 2x pro Monat plus DLRG-Training beschränkt. Ich merke immer wieder, dass v.a. die kleinen Dinge ganz besonders wichtig sind und super Ergebnisse bewirken können. Zum Beispiel: 6.15 Uhr ist überhaupt nicht meine Zeit und so kommt es, dass ich meistens zum Bus rennen muss. Dieser ca. 1km lange Sprint mit Ranzen ist hervorragend um schon morgens den Kreislauf anzukurbeln. Und auch sonst - in den Pausen raus und ein bisschen rumlaufen tut gut.
Das einzige was leider nicht so hervorragend läuft ist die Ernährung. Der KFA steigt durch den vielen Sport zwar nicht aber er sinkt auch nicht und kommt so nicht weiter in Zielrichtung. Daran muss gearbeitet werden....








Bis dann ;)

Montag, 10. September 2012

HOOYAAAAAA! Teil: III

Hallo zusammen!
Alles fit?  Hier der dritte Teil der Serie. Heute wurde zum ersten Mal nach dem letzten Post wieder eine richtige Kraft-Einheit mit Supersätzen durchgeführt. Vorher wurde konsequent auf muskuläre Ausdauer trainiert. Ich war viel laufen und habe fleißig mit Stufenintervallen trainiert. Das hat sich ausgezahlt: Bei der 10km Strecke bin ich unter meinem Limit geblieben, da das große Ziel dieses Mal eine gute Platzierung beim 15km Lauf war. Auch das hat sich ausgezahlt. Beide Läufe bei Temperaturen um die 30° ohne Schatten. Die 10km locker in 45min absolviert. Dabei 4. in meiner AK geworden. Die 15km in 1h und 14min hinter mich gebracht und bei der Temperatur mehr als stolz auf Platz 2 in meiner AK gelaufen. Ziele fürs nächste Jahr stehen deshalb schon fest: schneller werden!!
Gruß Chris

PS: Ich mag Vergleiche, wär cool wenn ihr mal eure Zeiten, Wdh., Pulswerte, Lungenfunktionswerte, etc. mitteilt. Danke schonmal vorab

Sonntag, 26. August 2012

HOOYAAAAAA! Teil: II

War das wieder eine geile Woche! Mir bleibt gar nichts anderes übrig als zu loben und zu loben und zu loben. Alle Trainingseinheiten im Supersatzsystem durchgezogen. Zudem war ich 4x joggen, da übernächste Woche zwei Läufe anstehen. Der eine über 10, der andere über 15 km. Da wird sich zeigen ob sich das Training gelohnt hat. Heute war der krönende Abschluss der Woche: 10 km  Laufen in 43,5min. (aber man ist im Training nie so schnell wie bei einem Lauf ;) ). Anschließend in den Garten und wie gesagt im Supersatzsystem  die folgenden Übungen absolviert: Klimmzüge im engen OG < umgekehrtes Bankdrücken; Dips < Liegestütz; Klimmzüge im schulterweiten UG < Klimmzüge an den Ringen; Handstand < Military Press; Klimmzüge im weiten OG < Türziehen. Zwischen den Sätzen jeweils 100 Seilsprünge. Danach ordentlich gedehnt, ein paar Runden Joint Mobility gemacht und anschließend endlich mal wieder heiß geduscht.

PS: Auch hier mal der Vorschlag das Workout doch einfach mal auszuprobieren und mir die Ergebnisse mitzuteilen.
PPS: Das Schwimmen wird auch bald (nach den Läufen) wieder etwas intensiver in Anspruch genommen.
PPPS: In den "Hooyaaaaaa"-Posts halte ich ab jetzt mein neuen Erkenntnisse fest und stelle einen Wochenrückblick auf.

Donnerstag, 16. August 2012

Ausgelaugt - und zwar richtig

In ca. 2 Wochen stehen zwei Stadtläufe auf dem Programm. Für die wurde heute mal trainiert. Meine übliche Runde 2x um den See (ca. 3km hin, ca. 3km eine Runde, ca. 3km zurück). Ich hab mir gesagt wenn du länger als 46 min. brauchst musst du 180 Stay-and-Lays machen. Also gings mit Vollgas los. Am See war kein Mensch, aber die Sonne hat sich im Wasser gespiegelt und mich direkt wieder an den Urlaub erinnert. Also ohne zu zögern und nachzudenken in den See und ein bisschen geschwommen. Klatsch nass wieder raus und den Rückweg als erschwertes Intervalltraining hingelegt. Hat natürlich länger als 46 min. gedauert. Also sofort in den Garten und mit den nassen Klamotten in 25er Blöcken die Strafe abgearbeitet. Es war wiedermal sau anstrengend, aber eine gute Idee für ein Training am Limit.

Mittwoch, 15. August 2012

gute Regeneration und gleichzeitig fit gehalten

Hey!
2 Wochen Urlaub waren angesagt. Es ging in die Sonne und ans Meer. Ideale Bedingungen mal abgesehen von den 40°C im Schatten. Die erste Woche wurde komplett zur aktiven Regeneration genutzt. Die Muskeln von der Sonne lockern lassen, ein bisschen  die Technik beim Schwimmen verbessern und immer lecker Essen gehen. Und die Muskeln sagen "DANKE!" In der 2. Woche wurde  das wenige tun nicht nur langweilig, sondern auch der Wunsch nach einem Workout immer größer. Also hab ich mich ins klimatisierte Hotelzimmer begeben - wenn da nicht das Problem gewesen wäre das wir vergessen haben die Klimaanlage anzumachen. Aber das war erstmal nicht weiter schlimm. Da ich viel Zeit hatte machte ich ein Kraftausdauerprogramm für Beine und Core. Dass heißt: Stufenintervalle: BSS (7min.), Seitheber (7min.), Dirty Dogs mit Curl (7min.), Charlie Chaplins (6min.), Toe-Up (6min.), Rumpfdrehbeugen (5min.), Kraulbeinschlag trocken (5min.), Seitstütz (5min.) - und Wasser (2,5 Liter). Die Folge dieser Folter waren nahezu abnormale Schweißflüsse. Als ich mich wieder zu meinen Eltern begab meinte meine Mutter: "Hey, ich hab dich gar nicht ins Wasser gehen sehen. Sag nächstes Mal Bescheid, dann komm ich mit." Ich hatte nichtmal mehr ein Lächeln dafür übrig. So gestaltete sich die 2. Woche sehr anstrengend aber mit nicht unmerklichen Erfolgen. Jetzt bin ich seit einer Woche wieder hier und die Wiederholungszahlen steigen sofort. Es hat sich gelohnt.
Fazit: Wenn man sich erschöpft fühlt oder einfach nicht mehr an die Wiederholungszahlen rankommt: Regeneration. Und zwar nicht auf dem Sofa rumhängen, sondern aktiv sein. Training is Lifestyle - Active Lifestyle
Gruß Chris

PS: Würd mich freuen wenn mal einer das Workout probieren würde und mal seine Gefühlslage und die geschafften Wiederholungen als Kommentar schreibt.
PPS: Auch der Handstand funktioniert immer besser. Versuche um die 30sek. werden immer häufiger :)

Montag, 23. Juli 2012

Grenzpass

"Führerschein und Fahrzeugpapiere bitte." - "Ich kann sie nicht finden. Was soll auch dieser Affenzirkus?"
So heute das Gefühl. Ein Training hart an der Grenze bei über 30°. Auf dem Papier sah noch alles wie ein Kinderspiel aus, aber schon 5min nach dem Warm-Up wusste ich genau warum ich eine Übung wie Liegestütze mit leicht erhöhten Händen gewählt hatte. Stufenintervalle à 7,5 min waren angesagt. Mit korrekter Ausführung bis zum Anschlag war das echt heftig. Eigentlich wären vier Übungssätze dran gewesen, aber der Wille hat angetrieben und deshalb hab ich noch zwei Grenzschranken Übungssätze drangehängt. Auch heute wieder ein gutes Gefühl aber nach dem Training war ich erstmal richtig am Ende.
Noch verrückter als das Training war der Anruf meines Kumpels: "Hast du Bock zum See und schwimmen zu gehen?" Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte. In der Schockstarre kam ein einfaches, unüberlegtes "Ja.". Fazit war eine 10km lange Hetzjagd mit dem Mountainbike und eine knapp 2-stündiger Schwimmwettkampf im ca. 20° warmen/kalten Wasser. Trotzdem ein geiles Erlebnis.
knapp 9 Liter Wasser; jede Menge Schweiß; Motivation; Ehrgeiz → die Grenze war spürbar, aber nicht kontraproduktiv und da das, das Hauptthema dieses Blogs ist, gerne wieder solche Einheiten

Samstag, 21. Juli 2012

HOOYAAAAAA!

Disziplin. Selbstbewusstsein. Ehrgeiz. Wille. Durchhaltevermögen. Stolz. Motivation. Alles Dinge die diese Woche geholfen haben, den Kraft-Block zu beenden. Ich erstelle jetzt einfach mal nach dem Muster von Roschs BWE Trainingsblog ein Weekly Review: 

1. Am Montag war die Push-Einheit dran: Nach dem Warm-Up kam mir eine Art Geistesblitz mit der Erinnerung an das Buch "Fit ohne Geräte".  Ich zitiere einfach mal: "Einmal mussten wir im Team sogar tausend Liegestütze machen. Dabei durften wir nur ein einziges Mal für fünf Minuten pausieren um auf Toilette zu gehen. Dreieinhalb Stunden lang machten wir immer fünf Liegestütze und ruhten uns zwischendurch aus indem wir den Hintern in die Luft streckten oder die Taille durchhängen ließen. Tausend Liegestütz und einen für Teamwork, weil wir zu viel Klebeband auf unseren Schnorcheln hatten." Das war meine Motivationsquelle. So habe ich mir einen Bananenshake gemixt und mir 5 Liter Wasser neben mich mit Strohalmen versehen neben mich gestellt damit ich zwischendurch trinken konnte. Ich dachte mir 1000 Liegestütze, einen weil du alleine trainierst und einen weil du besser als die seien willst. Nachdem ich mit dem gleichen System 346 Liegestütze gemacht hatte brannten allerdings meine Arme so sehr, dass die 5 Minuten Pause angesagt war. Insgesamt bin ich bis 496 gekommen und dann ging gar nichts mehr. Ich hab mich erstmal aufs Sofa gehauen und für 1 1/2 Stunden gepennt. Dann kam das richtige Workout. Es war eine Art Qual für den Körper, aber eine Befreiung für die Seele. Mit dem Gefühl was geschafft zu haben ging es dann unter die eiskalte Dusche. Der Tag hat mich über 9 Liter Wasser gekostet.
2. Am Dienstag - mit Muskelkater in den Armen, den Schultern, dem Nacken, dem Core, der Brust, dem Rücken und sämtlichen anderen Körperteilen - war die Beineinheit dran. Auch hier hab ich noch zugelegt. Zwei Sätze mehr als eigentlich im Plan. Auch hier ein Hammer Gefühl. Sämtliche Übungen waren von der Ausführung her besser.
3. Am Mittwoch war die erneute Nutzung der Klimmzugstange dran. Mit Muskelkater im ganzen Körper ließen sich nicht ganz so viele Wiederholung raushauen, aber Alles in Allem war auch das ein ganz akzeptables Workout.
4. Donnerstag war Pause angesagt. Regeneration und Entspannung. Dehnen und Joint Mobility Übungen haben für ein gutes Gefühl gesorgt. Der Muskelkater hat sich nach und nach verabschiedet.
5. Freitag die Abschlusseinheit für den Kraft-Block. Der Core. Mit erschwerten Rumpfdrehbeugen, Seitstütz mit gehobenem Bein, trockenem Kraulbeinschlag, Oberkörperhebern mit seitl. Drehung und einem selbsterstellten Six-Pack-WO war auch diese Einheit ein voller Erfolg. 
6. Schwimmen war ebenfalls am Freitag dran. Streckentauchen ohne den Willen sich zu steigern sondern 5x hintereinander die 30m-Marke zu packen. Geschafft. Anschließend anaerobe Ausdauer mit 10x 50-50-100 System trainiert. (zügiges Kraul; 50m, 5sek. Pause, 50m, 5sek. Pause, 100m, 10 sek. Pause; das ganze 10 mal)
7. Heute nochmal Dehnen und Mobilitätsübungen.
8. Morgen mach ich auch nochmal Pause oder gehe etwas locker schwimmen, um mich dann auf die nächste Woche konzentrieren zu können. Muskuläre Ausdauer ist an der Reihe. Hoffentlich genauso erfolgreich wie diese Woche.

FAZIT:                    HOOOOYAAAAAAA!!!